Vor einer aufragenden Säule unter einem Grabstein aus Marmor


ruht Blaise Pascal, Sohn des Stephanus Pascal, des Vorsitzenden am Obersten Steuergerichtshof der Auvergne. Nach etlichen Jahren, die er in strenger Abgeschiedenheit und Meditation des göttlichen Gesetzes verbracht hatte, starb er selig und fromm im Frieden Christi im Jahre 1662 im Alter von 39 Jahren am 19. August. Jener hätte freilich wegen des Strebens nach Armut und aus Demut auf diese Ehren eines Begräbnisses verzichten wollen und auch als Toter noch im Verborgenen sein wollen, er, der zu Lebzeiten immer im Verborgenen hatte leben wollen. Aber weil Florinus Perier, Consiliarius in derselben Steuerbehörde und der vielgeliebte Gatte Gilberte Pascals, der Schwester von Blaise Pascal, in dieser Hinsicht für seine Bitten nicht eintreten konnte, errichtete er diese Gedenktafel, mit der er sowohl seine eigene Pietät gegenüber jenem zeigen wollte als auch die Christen zur christlichen Pflicht des Gebetes auffordern wollte, das ihnen und dem Verstorbenen nutzen wird.

P.H.t.