(o:) Pensées VI, 346. - (l:) Zeichnung von Jean Domat (ca. 1649), einem engen Freund Pascals und bedeutenden Juristen.
(m:) Porträt von François Quesnel d.J. (Ausschnitt). - (r:) Totenmaske Pascals, 19. August 1662. -

Blaise Pascal
oder der Schmerz der Hoffnung

von Nikolaus Werle

Am Beginn dieser kleinen Abhandlung möge nicht unerwähnt bleiben, dass ich Blaise Pascal zu jenen Menschen zähle, die mich - wie nur sehr wenige andere noch - tief beeindruckt haben. Und dies aus zwei Gründen: Einerseits ist es wohl unmöglich, sich der Faszination eines solch intensiven Lebens zu entziehen. Trotz der Kürze der Zeit, die er lebte, war Pascal zu beachtlichen Leistungen auf verschiedenen Gebieten imstande, kannte den Glanz des gesellschaftlichen Lebens bis zum Glücksspiel, aber auch die Einsamkeit der Tiefen seiner Seele, die ihn auf jene asketischen Wege führte, die seinen frühen Tod begünstigten. Andrerseits zeigte er in seinen Schriften eine Klarheit des Denkens und eine Hingabe an die von ihm als richtig erkannten Ideale, die er auch in seinem Leben kompromisslos verwirklichte, dass er noch heute als heller Stern der französischen Sprache und der abendländischen Kultur gilt.


Biographie

Pascal wird am 19. Juni 1623 in Clermont-Ferrand in eine bewegte Zeit hineingeboren. Frankreich beteiligt sich am dreißigjährigen Krieg, Epidemien und Hungersnöte dezimieren die Bevölkerung, Revolten werden blutig niedergeschlagen, Kapitalverbrecher öffentlich gevierteilt, Hexen wie auch Ketzer auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Im Kontrast zur Welt des Krieges, der Gewalt und des Aberglaubens erblühen die Wissenschaften, die Erfindung von Fernrohr und Mikroskop erschüttern das gängige Weltbild. Blaise Pascal wird im Alter von drei Jahren Halbwaise und wie seine Schwestern Gilberte und Jacqueline ausschließlich von seinem Vater, einem Privatgelehrten, unterrichtet.

Dank seiner außergewöhnlichen Begabung für Mathematik und euklidische Geometrie wird er bereits als Zwölfjähriger zu den Sitzungen der renommierten Academia Parisiensis zugelassen. 1640 lässt sich die Familie im normannischen Rouen nieder, wo der Vater als königlicher Kommissar Steuern eintreibt und es zu einigem Wohlstand bringt. Blaise hingegen, seit jeher von fragiler Gesundheit, wird so krank, dass er mit Krücken gehen muss und nur noch flüssige Nahrung zu sich nimmt. Nach einem Zeugnis seiner Schwester Gilberte hat er seit seinem 18. Lebensjahr keinen Tag ohne Schmerzen zugebracht.1644 konstruiert er, um seinem Vater die Arbeit zu erleichtern, eine mechanische Rechenmaschine für alle arithmetischen Operationen. Man kann sagen, dass Pascal als Erster die Handhabung von Zeichen automatisierte und eine Maschine baute, in der er Rechenregeln programmierte. Damit war er seiner Zeit weit voraus. Nach dem Übergang vom Dezimal- zum Binärsystem könnte man die heutigen Computer im Prinzip als Vervollkommnungen der Pascalschen Maschine bezeichnen.

Obgleich er stets Autodidakt und ohne eigentlichen Beruf war, verbreiteten sich seine Forschungsergebnisse in der übersichtlichen Welt des 17. Jahrhunderts schnell. So brachte ihm der unter großem Aufwand betriebene experimentelle Nachweis des Luftdrucks und des Vakuums, den Versuchen des toskanischen Physikers und Mathematikers Torricelli folgend, 1647 den Besuch des großen Descartes in Paris ein. Der Philosoph aber konnte die Idee der Leere nicht akzeptieren, da sie dem horror-vacui-Dogma der Zeit widersprach. Noch heute dient Pascals Name zur Maßbezeichnung des Luftdrucks. Von seinem 27. bis 31. Lebensjahr verkehrte Blaise in den mondänsten Salons der Zeit und führte das Leben eines wohlhabenden Geistesmenschen. Er galt als attraktiv und eloquent. Das Jahr 1652 stellte eine Zäsur dar, da nach dem Tod des Vaters seine Schwester Jacqueline als Novizin in das Kloster von Port-Royal eintrat. Damit war die langjährige und innige geschwisterliche Verbundenheit unwiderruflich aufgelöst. Die Versuche, sich durch Zerstreuungen wie Glücksspiele von dem Verlust abzulenken, erwiesen sich als unwirksam. Pascal wurde melancholisch und litt abermals unter nicht näher diagnostizierbaren Schmerzen. Glücksspiele regten ihn zur Entwicklung einer Wahrscheinlichkeitstheorie an, man kann sagen zu dem, was man heute Risikoanalyse nennt, also die Vorhersage von Gewinn und Verlust.

Bald beherrschte die Spiritualität das Leben Pascals, gipfelnd in der Nacht der „Erleuchtung“ vom 23. November 1654. Er brachte sein Glaubensbekenntnis mit den genauen Angaben von Tag und Stunde zu Papier. Dieses so genannte Mémorial trug er seitdem im Futter seiner Weste eingenäht mit sich. Vorausgegangen waren dieser Erfahrung Gebete im Wechsel mit dem Studium der Heiligen Schrift. Dabei zog er sich zurück, fastete, vergaß Körperpflege, Kleiderwechsel und schlief zwei Tage lang nicht.

Als Verfasser der sog. Provinzbriefe gelangte Pascal auch als Polemiker zu Ansehen. In den anonym verbreiteten Flugblättern attackierte er die Laxheiten der Jesuiten, um für die Jansenisten Partei zu ergreifen, die in den Klöstern von Port-Royal wirkten, wobei sie ein kompromissloses und asketisches Christentum zu leben versuchten und dies auch verfochten. Man kann Pascal als Beispiel eines Intellektuellen bezeichnen, der sich gegen Zensur, Totalitarismus und Lüge erhebt und gegen Verleumdungen kämpfte. Er mischte sich in ein Kapitel Machtpolitik ein, das vordergründig als religiöser Streit geführt wurde. Sein stilistischer Ehrgeiz war dabei so groß, dass er einen seiner Provinzbriefe dreizehnmal umschrieb.

Die letzten Jahre seines Lebens verwendete Pascal auf die Niederschrift der Pensées, jenes Großgemälde über die conditio humana, das ihn unsterblich machen sollte. Es handelt sich um gut tausend Aphorismen, die das Mysterium des Menschen wie auch dasjenige des Glaubens auszuloten trachten. Sie bestechen in ihrer Zeitlosigkeit vor allem dann, wenn sie nicht auf eine reine Apologie des Christentums abzielen. Pascal war ein zu kurzes Leben beschieden, um diese Fragmente zu einem Ganzen zu gestalten. In seinen letzten Lebensjahren verschenkte er sein Vermögen, sogar den Großteil seines Mobiliars.

In der Geschichte der Französischen Revolution von Jules Michelet findet man ein „Gerücht von Madame de Genlis, die behauptet, dass der Leib Pascals 1789 heimlich ausgegraben und im Königspalast verbrannt wurde, um alchemistischen Versuchen des Herzogs von Orléans zu dienen.“ Fest steht jedoch, dass sein Grab, das sich in der Kirche von Saint-Étienne-du-Mont bei einer Säule befindet, im Jahre 1793, der Zeit der Schreckensherrschaft, geschändet wurde. Eine Tafel weist noch heute darauf hin. Es war jene Periode der Französischen Revolution von Anfang Juni 1793 bis Ende Juli 1794, die durch die brutale Unterdrückung und Hinrichtung aller Personen gekennzeichnet war, die verdächtigt wurden, nicht mit der Revolution einverstanden zu sein.

Pascal schreibt im Fragment 165/210 seiner Pensées: „Der letzte Akt ist blutig, so schön die Komödie auch in allem übrigen sein mag. Schließlich wirft man uns Erde aufs Haupt, und das für immer.


In der Kirche Saint-Étienne-du-Mont wurde Blaise Pascal begraben.                                                  (Übersetzung)


Port-Royal

Der Name leitet sich von porrois ab, einem altfranzösischen Wort, das so viel wie wildes, sumpfiges Land bedeutet. Außer dem Zufall des Gleichklangs hat der Name Port-Royal also nichts Königliches. Das 1204 gegründete Nonnenkloster lag zwischen Versailles und Paris. Wegen des ungesunden Klimas wurde auch ein Tochterkloster in Paris gegründet. Seit 1635 wurde das Kloster unter dem Einfluss verschiedener Priester zum Zentrum des französischen Jansenismus. Es entstanden die Einsiedlerzellen der sog. „Solitaires“, Menschen, die hier ein Leben frommer Einkehr führten und intensiven Gedankenaustausch pflegten (z.B. Jean Racine, Blaise Pascal, Louis Le Maistre). Sie gründeten Schulen, die in bewusstem Gegensatz zu den Erziehungsmethoden der Societas Jesu standen und tiefe Spuren im französischen Geistesleben hinterließen. Nach der im Jahre 1653 erfolgten päpstlichen Verurteilung des Jansenismus begann auch ein wechselvoller Kampf gegen Port-Royal. Es kam zu einer kurzen Beruhigung mittels des „silentium obsequiosum“, ehrerbietigem Schweigen, das die Jansenisten einhielten, um weiteren Auseinandersetzungen aus dem Weg zu gehen. Ludwig XIV., der Hof und die Jesuiten sahen in Port-Royal jedoch eine Zelle der Unbotmäßigkeit und diffiziler Kritik. 1707 wurde das Landkloster aufgehoben, seine Insassen auf verschiedene andere Klöster verteilt und schließlich alle Gebäude dem Erdboden gleichgemacht.



Jansenismus

Der Name dieser Erneuerungsbewegung geht auf den flämischen Theologen und Bischof von Ypern, Cornelius Jansen, zurück, insbesondere auf seine an Augustinus angelehnte Gnadenlehre (1640 posthum in dem umfangreichen Werk Augustinus veröffentlicht). Nach Jansen, der die bischöfliche Gewalt gegenüber der päpstlichen stärken wollte und eine strenge Moral forderte, ist der Mensch, um gute Werke zu vollbringen, auf Gottes Güte angewiesen. Gott habe es vorausbestimmt, wer auf immer verdammt sei und wer zur Erlösung gelange. Nur einigen wenigen sei diese letzte Gnade beschieden.

Jansens Prädestinationslehre ist vergleichbar mit dem Calvinismus: Protestantisches Gedankengut wurde mit der katholischen Lehre verknüpft. Die Jansenisten beharrten aber auf ihrer Zugehörigkeit zur römisch-katholischen Kirche, die sie als alleinige wahre Kirche ansahen.

In Frankreich verbreitete Jean Du Vergier de Hauranne, bekannt als Abbé de Saint-Cyran, die Lehre Jansens. Die Übernahme der Ideen Jansens führte in Frankreich unter seinen Gläubigen zu besonders strenger Frömmigkeit und Moralauslegung. Damit bildete der Jansenismus eine Gegenbewegung zur verständnisvollen Ethik und den prachtvollen Zeremonien der katholischen Kirche, insbesondere gegenüber den Jesuiten.

Seit 1640 war das Kloster von Port-Royal-des-Champs bei Paris ein spirituelles Zentrum der Jansenisten. Der Bewegung nahe stehende Adelige, Richter und Intellektuelle zogen sich zeitweilig hierher zurück. Von Beginn an wurden die Jansenisten sowohl von den Jesuiten als auch von der französischen Regierung bekämpft, die ihnen Verbindungen mit Oppositionsgruppen unterstellte.

1653 verurteilte der Papst fünf Aussagen zur Prädestination, die man jansenistischen Schriften entnommen hatte. Angeführt von dem Theologen und Philosophen Antoine Arnauld, einem Schützling von Saint-Cyran, und von dem Naturwissenschaftler und Religionsphilosophen Blaise Pascal bestritten die Jansenisten die Richtigkeit der Vorwürfe und griffen gleichzeitig die Jesuiten an. 1713 erschien auf Druck von König Ludwig XIV. die päpstliche Bulle Unigenitus, welche 101 Punkte der Abhandlung eines anderen Jansenisten, Pasquier Quesnel, verurteilte. Bereits 1709 hatte der Monarch die Schließung und Zerstörung von Port-Royal angeordnet.

Im 18. Jahrhundert erhielt der Jansenismus insbesondere von Pariser Theologen starken Zuspruch. Hunderte von Klerikern weigerten sich, die Bulle Unigenitus anzuerkennen, und verlangten nach einem Konzil, das den Streitgegenstand unabhängig von Rom untersuchen sollte. Inzwischen hatte sich die Bewegung auch in anderen europäischen Ländern wie z. B. in Holland, Spanien, Italien und Österreich ausgebreitet.

Es gelang den Jansenisten, zusammen mit den Gallikanern eine Allianz zu bilden. Die Gallikaner waren ebenfalls Gegner der Jesuiten und lehnten jede päpstliche Einmischung in innerfranzösische Angelegenheiten ab. Als königstreue Bischöfe den Jansenisten die ordnungsgemäße Bestattung verweigerten, verteidigten die Obersten Gerichtshöfe die Jansenisten. Um 1750 kam es darüber zu einer großen Auseinandersetzung zwischen Justizapparat und Regierung.

Ihren größten Triumph feierte die jansenistisch-gallikanische Fraktion ein gutes Jahrzehnt später, als die Jesuiten aus Frankreich vertrieben wurden. Doch auch die Jansenisten selbst verloren danach zunehmend an Bedeutung. Kleinere Gemeinden bildeten sich in den Niederlanden. Die Ideen des Jansenismus wirkten auch in der altkatholischen Kirche weiter.




Pascal mit Port Royal im Hintergrund (Banknote Rückseite, 1991)

Widerhall

Pascal vertrat in seinem Leben und Werk, während einer Epoche, die bereits äußerst klar auf der Trennung von Glauben und Wissen bestand, das Prinzip der Einheit allen Seins. Für ihn bedeutete die Beschäftigung sowohl mit naturwissenschaftlichen Problemen als auch mit philosophischen und theologischen Fragen keinerlei Widerspruch. Alles das diente ihm zur unmittelbaren Vertiefung seiner Kenntnisse. Seine Überzeugung, dass nur das Zusammenspiel von Verstand und Herz Grundlage menschlichen Erkennens sein könne, ist auch noch für uns ein Richtmaß.


Skulptur von Augustin Pajou (1730–1809), 1785, Louvre, Paris

Bis heute gilt Pascal als wortgewaltiger Apologet des Christentums und Verfechter einer tiefen christlichen Ethik. Kritiker des Christentums, z.B. Abbé Meslier oder Voltaire, haben ihn daher früh als hochrangigen Gegner attackiert. Auch Friedrich Nietzsche setzte sich zeitlebens mit Pascal auseinander. Für ihn ist er „der bewunderungswürdige Logiker des Christentums“ und er nennt „Pascal, den ich beinahe liebe, weil er mich unendlich belehrt hat“ den „einzig logischen Christen“. Es finden sich Urteile, die von der Bewunderung bis zur Ablehnung reichen: „Ohne den christlichen Glauben“, meinte Pascal, „werdet ihr euch selbst, ebenso wie die Natur und die Geschichte, un monstre et un chaos.“ Diese Prophezeiung haben wir erfüllt, nachdem das schwächlich-optimistische achtzehnte Jahrhundert den Menschen verhübscht und verrationalisiert hatte, so Nietzsche. In Pascal lokalisiert Nietzsche seine Kritik des Christentums: „Man soll es dem Christentum nie vergeben, dass es solche Menschen wie Pascal zugrunde gerichtet hat“ und - wieder mit Bezug auf Pascal „Was wir am Christentum bekämpfen? Dass es die Starken zerbrechen will ...“

Moderne Kritiker wie der sonst vergleichsweise zurückhaltende Aldous Huxley gingen in ihrer Kritik weiter, allerdings in psychologisierender Weise. Pascal habe aus seiner Not - seinen körperlichen Gebrechen sowie seiner Unfähigkeit, echte Leidenschaft zu empfinden - eine Tugend gemacht und dies mit heiligen Worten getarnt. Schlimmer noch, er habe seinen beachtlichen Verstand dazu benutzt, um andere dazu zu ermuntern, eine gleichermaßen diesseitsfeindliche Weltanschauung einzunehmen. Huxley vertritt die Auffassung, dass dies nur eine theoretische Seite Pascals gewesen sei. Im eigentlichen Leben, also so, wie es sich in dessen Lebensalltag auch nachweislich darstellte, sei Pascal sehr konsequent gewesen - heute würde man dies vielleicht als fundamentalistisch bezeichnen. Worte aus der Feder Pascals wie: „Siechtum ist der Naturzustand eines Christen; denn erst im Siechtum ist der Mensch so, wie er immer sein sollte“ würden nach Huxley die düstere Haltung des Philosophen wiedergeben. Pascal würde aufgrund seiner brillanten Formulierungen und den beeindruckend geschilderten spirituellen Erlebnissen als „Vorkämpfer einer hehren Sache“ gelten, während er - was seine christlich-philosophische Seite anbelangt - nur ein kranker Asket gewesen sei. Im Gegensatz zu Nietzsche habe er sich nicht gegen seine Gebrechen gestemmt, sondern sie als willkommene Indizien für ein wertloses irdisches Leben benutzt, so Huxley.

Chateaubriand schreibt in seinem berühmten Werk, Der Geist des Christentums, aus dem Jahre 1802: Da war einmal ein Mensch, der als Zwölfjähriger mit Hilfe von Stäben und Ringen die mathematische Wissenschaft neu begründete. Der als Sechzehnjähriger die gelehrteste Abhandlung seit der Antike über die konischen Körper schrieb. Der mit neunzehn Jahren eine Wissenschaft, die nur dem Verstand zugänglich war, maschinell erfassbar gemacht hat. Der mit dreiundzwanzig die Phänomene des Luftgewichts aufzeigte und damit einen der großen Irrtümer der älteren Naturwissenschaft zerstörte. Der in einem Alter, in dem die anderen Menschen kaum damit begonnen haben, zu erwachen, bereits den ganzen Umkreis des menschlichen Wissens umschritten hatte, als er auch schon dessen Nichtigkeit erkannte und sich der Religion zuwandte. Der von diesem Zeitpunkt an bis zu seinem neununddreißigstem Lebensjahr trotz ständiger Schwächeanfälle und Schmerzen die Sprache Bossuets und Racines vollendete und für den vollkommensten Witz wie für die schärfste Kritik bleibende Muster aufstellte. Der schließlich in den kurzen Atempausen, die ihm sein Leiden gönnte, zu seiner Zerstreuung eines der schwierigsten Probleme der Geometrie löste und Gedanken aufs Papier brachte, welche über Gott und die Menschen gleich viel aussagten. Dieses erschreckende Genie hieß Blaise Pascal.

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