Theodor W. Adorno zählte dieses Gedicht zum „Unwiderstehlichsten . . ,
was jemals der deutschen Lyrik beschieden war“.
Stefan George
Im windes-weben


Im windes-weben
War meine frage
Nur träumerei.
Nur lächeln war
Was du gegeben.
Aus nasser nacht
Ein glanz entfacht –
Nun drängt der mai
Nun muss ich gar
Um dein aug und haar
Alle tage
In sehnen leben.