Diese Monumentalplastik befindet sich im Stockholmer Dom. Sie wurde von dem aus Lübeck stammenden
Maler und Bildschnitzer Bernd Notke im Jahre 1489 aus Eichenholz geschaffen.

St. Georg

Der aus dem Griechischen kommende Name bedeutet Landmann, Winzer. Das Fest des heiligen Georg feiert die Kirche am 23. April.

Eigentlich gibt es von diesem Heiligen keine Lebensbeschreibung, denn Papst Gelasius verbot 496, die Akten des Märtyrers, die er für Legenden hielt, zu lesen. Dies führte jedoch dazu, dass sie um so schneller weitere Verbreitung fanden.

Die Legenden haben zwei Schwerpunkte, Georg als Drachentöter und als Märtyrer. In der lateinischen Kirche erscheint Georg eher als musterhafter, tapferer Ritter, der einen Drachen mit einer Lanze, welche das Zeichen des Kreuzes führt, besiegt und den Armen hilft. In der byzantinischen Kirche wird er als Großmärtyrer verehrt, weil die Grausamkeit seiner Qualen, die er während der Christenverfolgung des Kaisers Diokletian zu erdulden hatte, nicht mehr zu überbieten ist. Es wurden ihm 60 Nägel in den Kopf getrieben, er wurde mit frischem Kalk übergossen, in einen glühenden, eisernen Stier eingeschlossen und schließlich in einen Abgrund geworfen.

Besondere Verehrung genießt der Heilige in England, zu dessen Patron er erklärt wurde und dessen Fest rangmäßig dem Weihnachtsfest gleichgestellt wurde. St. Georg ist auch der Schutzpatron des wohl bekanntesten Ordens, des Order of the Garter¹


1) 1348 stiftete der englische König Eduard III. diesen, auch Hosenbandorden genannten, Orden.





   
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