3. Die Messe


Mit der lateinischen Aufforderung ite, missa est des Priesters am Ende einer Messe werden die Christen daran erinnert, die Botschaft Jesu Christi glaubwürdig durch das eigene Leben zu verkünden. Davon leitet sich die Bezeichnung für den katholischen Gottesdienst ab.

Jede Messe entfaltet sich in zwei Hauptteilen, dem Wortgottesdienst und der Eucharistie* . Im Wortgottesdienst hören die Versammelten Lesungen einerseits aus AT und NT, andererseits besonders herausgehoben aus den vier Evangelien. In der Eucharistie wird den Gläubigen zur Erinnerung an das Letzte Abendmahl Jesu Brot und Wein gereicht.

Jede Messe beginnt mit der Versammlung der Gläubigen und dem Einzug des Priesters und der anderen am Altar Dienst Tuenden. (Ministranten, Lektoren u.a.)

Nach der Begrüßung folgt das Schuldbekenntnis aller.
Es mündet in das Kyrie eleison* . An Sonntagen und hohen Festtagen folgt das Gloria in excelsis deo* . Das Tagesgebet leitet eine oder zwei biblische Lesungen ein, gefolgt vom Antwortgesang. Nach dem Evangelium folgt eine Predigt, welche die biblischen Texte erklärt. Hierauf bekennt die versammelte Gemeinde ihren Glauben durch das Credo in unum deum* . Es folgen die Fürbitten.

Der zweite Teil der Messe beginnt mit der Gabenbereitung von Brot und Wein.
Der Höhepunkt der Eucharistie beginnt mit dem Lobgesang Sanctus* .
Nun wird durch die Erinnerungsworte an das Letzte Abendmahl Jesu die Wandlung* von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi vollzogen.
Es folgen das Vaterunser und der Friedensgruß.
Das Agnus dei* leitet über zur Brechung der Hostie* und zur Darreichung an die Gläubigen, die Kommunion*
Die Messe schließt mit einem Schlussgebet und dem Segen.


   
Seite 1
 Seitenanfang
 Seitenende