4. Moses



Michelangelo, 1475 – 1564: Moses, San Pietro in vinculi, Rom

Moses, die zentrale Figur der ersten fünf Bücher des AT, ist eher von Mythen umwoben als historisch greifbar. Der Name selbst ist wahrscheinlich ägyptischen Ursprungs. Die Anwesenheit von semitischen Stämmen in Ägypten ist jedoch historisch gut belegt.

Nach der biblischen Überlieferung stammte Moses von hebräischen Eltern. Es ist wahrscheinlich, dass er eine gewisse politische Instabilität in Ägypten nutzte, um mit seinen Stämmen die Sklaverei abzuschütteln. Am Berg Sinai entsteht dann der Bund mit Jahwe. Moses wurde ab diesem Ereignis als Vermittler der Offenbarung Gottes verherrlicht und galt als der alleinige Gesetzeslehrer. Nach dem NT übt Jesus selbst Kritik an ihm, da Jesus die Gesetzesfrömmigkeit in Frage stellt.


   
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