4. Jesus und seine Titel



Christos Pantokrator, griechisch, 13. Jahrhundert

Christus
Ἰησοῦς Χριστός ist das zum Namen gewordene griechische Glaubensbekenntnis der Urchristen im NT. Es verbindet den aramäischen Vornamen Jeschua in griechischer Form mit dem Titel Christos, der das hebräische Wort Messias (der Gesalbte) übersetzt. Somit ist dies ein Bekenntnis: Jesus ist der Messias. Jesus aus Nazaret wird mit dem vom Judentum erwarteten Heilsbringer der Endzeit, dem Messias, gleichgesetzt.

Heiland ist die deutsche Übersetzung des lateinischen Titels Salvator mundi und ist vom Zeitwort heilen abgeleitet. Salvator mundi bedeutet Heiler, Retter der Welt, und entspricht dem Titel Messias.

Sohn Gottes nennt im Matthäusevangelium bereits Petrus den ihn fragenden Jesus. Auf dem Konzil von Nizäa im Jahre 325 wurde der Glaube des NT feierlich wiederholt, dass Jesus kein Geschöpf ist, sondern aus dem Vater hervorgegangen und damit Gott wesensgleich ist.

Lamm Gottes bezieht sich auf verschiedene Stellen im NT, in denen Jesus mit einem Lamm verglichen wird. Nach dem Johannesevangelium fand die Kreuzigung Jesu während des Augenblicks statt, da die Lämmer für das jüdische Pessachfest geschlachtet wurden. In der christlichen Kunst wird das Lamm Gottes oft mit der Siegesfahne dargestellt, um den Sieg Christi über den Tod und damit seine Auferstehung zu verdeutlichen.


   
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