8. Umkehr



Dieser Baum wird in Jericho als der gezeigt, auf den Zachäus kletterte, um Jesus zu sehen.

Umkehr erfordert, dass die Sünde ans Licht gebracht wird. Voraussetzung dafür ist eine menschliche Empfindsamkeit, welche dazu führt, dass durch ein Gewissensurteil ein Neubeginn vollzogen wird.

Das NT erzählt oft von Menschen, welche nach einer Begegnung mit Jesus ihr Leben geändert haben. Sie verließen den Weg ihres bisherigen Lebens, weil sie von Jesus so beeindruckt waren, dass sie andere Menschen wurden. Diese Lebenswende der Menschen nennt das NT Umkehr.

Als Beispiel für die Umkehr sei die Geschichte des Zachäus erwähnt. Der Evangelist Lukas berichtet im 19. Kapitel:

Dann kam Jesus nach Jericho und ging durch die Stadt. Dort wohnte ein Mann namens Zachäus. Dieser war der oberste Zollpächter und sehr reich. Er wollte gern sehen, wer dieser Jesus sei, doch die Menschenmenge versperrte ihm die Sicht, denn er war klein. Darum lief er voraus und stieg auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus zu sehen, der dort vorbeikommen musste. Als Jesus an die Stelle kam, schaute er hinauf und sagte zu ihm: Zachäus, komm schnell herunter! Denn ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein. Da stieg er schnell herunter und nahm Jesus freudig bei sich auf. Als die Leute das sahen, empörten sie sich und sagten: Er ist bei einem Sünder eingekehrt. Zachäus aber wandte sich an den Herrn und sagte: Herr, die Hälfte meines Vermögens will ich den Armen geben, und wenn ich von jemand zu viel gefordert habe, gebe ich ihm das Vierfache zurück. Da sagte Jesus zu ihm: Heute ist diesem Haus das Heil geschenkt worden, weil auch dieser Mann ein Sohn Abrahams ist. Denn der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.


   
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