Eschatologie



Jia Aili: The Flowing Down Scenery, 2007

Dieser aus dem Griechischen kommende Begriff bezeichnet die Lehre von den letzten Dingen, die da sind: Tod, Gericht, Himmel, Hölle.

Die Theologie verweist jegliche Art von Weltlichkeit in den Bereich der vorletzten Dinge, die ihren Wert haben, aber nicht den höchsten Wert darstellen. Diesen haben die letzten Dinge inne, welche dem Menschen zuteil werden, wenn er sich an etwas Höherem ausrichtet, als er selbst ist. Selbstgenügsamkeit und Egoismus verhindern eine solche Ausrichtung.

Die ersten Dinge des Lebens vollziehen sich im Geschrei des Neugeborenen und der doch meist vorhandenen Freude der Anverwandten unspektakulär, aber doch mit großer Zuversicht. Anders werden von vielen Menschen die letzten Dinge des Lebens beschrieben. Da es bei diesen nicht um Wissen, sondern um Hoffnungen und Befürchtungen geht, ist eine rationale Betrachtungsweise nur schwer möglich. Doch wenn darüber nachgedacht werden kann, dann hat auch die Vernunft ihren Platz.

1. Die Mysterien von Eleusis

2. Die christliche Sicht der Letzten Dinge

3. Sein zum Tod

4. Weiterleben und Sterben