Antonio de Pereda y Salgado, 1611 – 1678: Allegorie der Vergänglichkeit, KHM Wien

Natura Morta

Stillleben entfalten ihre Faszination auf zwei miteinander verbundenen, bedeutungs-reichen Ebenen.

Einerseits geht es um die Spannung von Realität und Schein, welche im Trompe-l’œil, was eigentlich Augentäuschung bedeutet und zu einem Synonym für illusionistische Malerei wurde, ihren verspielten Ausdruck findet.

Andererseits wird die unbeantwortbare Frage gestellt, was das innerste Wesen einer Frucht, von Blumen oder eines Gebrauchsgegenstandes sei. Die Antwort, welche das für die niederländische Stilllebenmalerei prägende siebzehnte Jahrhundert gab, war jedoch eindeutig: nil omne* .

1. Prunk und Vergänglichkeit

2. Ausdruck einer Epoche

3. Kalf


   
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