Destruktion und Transzendenz

von Nikolaus Werle


Unkle Remix Stories, Cover

Gewalt als Kategorie der Religionen

Die Argumentation scheint einfach zu sein: Ein Blick auf die Geschichte der Menschheit, ein anderer in die „Heiligen Schriften“ der großen Religionen reichen aus, um zu erkennen, dass Religionen und Gewalt eine innige Liaison bilden.


Israeliten

Josua 8, 1 – 35: Die Vernichtung der Stadt Ai

(1) Dann sagte der Herr zu Josua: Fürchte dich nicht und hab keine Angst! Nimm alle kriegstüchtigen Männer, brich auf und zieh nach Ai! Siehe, ich habe den König von Ai und sein Volk, seine Stadt und sein Land in deine Gewalt gegeben. (2) Du sollst es mit Ai und seinem König ebenso machen, wie du es mit Jericho und seinem König gemacht hast. Doch ihren Besitz und das Vieh in der Stadt dürft ihr erbeuten. Leg im Rücken der Stadt einen Hinterhalt!

(3) Da brach Josua mit dem ganzen Heer auf und zog nach Ai. Er wählte dreißigtausend kampferprobte Männer aus und schickte sie bei Nacht weg (4) mit dem Befehl: Seht zu, dass ihr im Rücken der Stadt einen Hinterhalt legt, aber nicht zu weit entfernt von der Stadt. Dort haltet euch alle bereit! (5) Ich aber werde mit allen Leuten, die bei mir sind, gegen die Stadt vorrücken, und wenn man dann wie beim ersten Mal einen Ausfall macht, werden wir vor ihnen fliehen. (6) Sie werden uns verfolgen, bis wir sie von der Stadt weggelockt haben, denn sie werden denken: Sie fliehen vor uns wie beim ersten Mal. Wenn wir vor ihnen geflohen sind, (7) dann könnt ihr aus dem Hinterhalt hervorbrechen und die Stadt besetzen. Der Herr, euer Gott, wird sie euch ausliefern. (8) Wenn ihr dann die Stadt eingenommen habt, sollt ihr sie in Brand stecken. Handelt nach dem Wort des Herrn! Seht, ich habe es euch befohlen. (9) Dann schickte sie Josua weg und sie legten sich westlich von Ai in den Hinterhalt, zwischen Bet-El und Ai. Josua aber blieb die Nacht über beim Volk.

(10) Früh am Morgen stand Josua auf, musterte das Volk und zog zusammen mit den Ältesten Israels an der Spitze des Volkes nach Ai hinauf. (11) Das ganze Heer zog mit ihm hinauf und rückte bis in die Nähe der Stadt vor. Im Norden von Ai schlugen sie ihr Lager auf; zwischen ihnen und Ai lag ein Tal. (12) Dann nahm er etwa fünftausend Mann und legte sie westlich der Stadt, zwischen Bet-El und Ai, in einen Hinterhalt. (13) So stellten sie das Volk auf: Das Lager war im Norden der Stadt und der Hinterhalt westlich der Stadt. Josua aber verbrachte die Nacht unten im Tal.

(14) Als das der König von Ai sah, brach er mit den Männern der Stadt am Morgen in aller Eile auf und zog mit seinem ganzen Volk zum Versammlungsplatz vor der Steppe, um gegen Israel zu kämpfen. Er wusste nicht, dass man ihm im Rücken der Stadt einen Hinterhalt gelegt hatte. (15) Josua und die Israeliten ließen sich von ihnen schlagen und flohen zur Wüste hin. (16) Nun wurde das ganze Volk, das noch in der Stadt war, zu ihrer Verfolgung aufgeboten. Sie verfolgten Josua und wurden so von der Stadt weggelockt. (17) Niemand blieb in Ai [und Bet-El] zurück; alle rückten aus, ließen die Stadt ohne Schutz zurück und verfolgten die Israeliten.

(18) Da sagte der Herr zu Josua: Streck das Sichelschwert in deiner Hand gegen Ai aus, denn ich gebe es in deine Gewalt. Josua streckte das Sichelschwert in seiner Hand gegen Ai aus. (19) Als er seine Hand ausstreckte, brachen die Männer im Hinterhalt eiligst aus ihrer Stellung hervor, stürmten in die Stadt, nahmen sie ein und steckten sie sogleich in Brand.

(20) Als die Männer von Ai sich umwandten, sahen sie plötzlich aus der Stadt Rauch zum Himmel aufsteigen. Aber sie konnten weder vor noch zurück und hatten keine Möglichkeit zur Flucht. Denn das Volk, das zur Wüste hin geflohen war, wandte sich nun gegen den Verfolger. (21) Als nämlich Josua und ganz Israel sahen, dass aus der Stadt Rauch aufstieg, dass also die Männer aus dem Hinterhalt die Stadt eingenommen hatten, machten sie kehrt und schlugen die Männer von Ai. (22) Denn weil diese ihnen aus der Stadt nachgerückt waren, waren sie nun von beiden Seiten her mitten zwischen die Israeliten geraten. Die Israeliten schlugen sie so vernichtend, dass keiner von ihnen mehr übrig blieb, der hätte entkommen und sich in Sicherheit bringen können. (23) Den König von Ai aber nahmen sie lebend gefangen und brachten ihn zu Josua.

(24) Als die Israeliten sämtliche Bewohner von Ai, die ihnen nachgejagt waren, ohne Ausnahme auf freiem Feld und in der Wüste mit scharfem Schwert getötet hatten und alle gefallen waren, kehrte ganz Israel nach Ai zurück und machte auch dort alles mit scharfem Schwert nieder. (25) Es gab an jenem Tag insgesamt zwölftausend Gefallene, Männer und Frauen, alle Einwohner von Ai.

(26) Josua aber ließ seine Hand mit dem Sichelschwert nicht sinken, bis er alle Einwohner von Ai dem Untergang geweiht hatte. (27) Nur das Vieh und den Besitz der Stadt nahm Israel für sich als Beute, nach dem Befehl, den der Herr Josua gegeben hatte. (28) Dann brannte Josua Ai nieder und machte es für immer zu einem Trümmerhaufen und zu einem öden Platz; das ist es geblieben bis zum heutigen Tag. (29) Den König von Ai aber ließ er an einem Baum aufhängen; dort hing er bis zum Abend. Als die Sonne unterging, nahm man die Leiche auf Befehl Josuas von dem Baum ab und warf sie vor das Tor der Stadt. Man errichtete über ihr einen großen Steinhaufen, der noch heute da ist.

(30) Damals errichtete Josua auf dem Berg Ebal für den Herrn, den Gott Israels, einen Altar (31) aus unbehauenen Steinen, die noch kein eisernes Werkzeug berührt hatte, so wie Mose, der Knecht des Herrn, es den Israeliten geboten hatte und wie es im Gesetzbuch des Mose geschrieben steht. Auf diesem Altar brachte man dem Herrn Brandopfer dar und schlachtete Heilsopfer. (32) Und Josua brachte dort auf den Steinen eine Abschrift des Gesetzes des Mose an; er schrieb vor den Augen der Israeliten darauf. (33) Ganz Israel und die Ältesten, die Listenführer und die Richter, standen zu beiden Seiten der Lade neben den levitischen Priestern, den Trägern der Bundeslade des Herrn, dazu Fremde und Einheimische. Die eine Hälfte von ihnen war dem Berg Garizim zugewandt, die andere dem Berg Ebal, wie es Mose, der Knecht Jahwes, für die Segnung des Volkes Israel früher angeordnet hatte.

(34) Danach verlas Josua das Gesetz im vollen Wortlaut, Segen und Fluch, genau so, wie es im Buch des Gesetzes aufgezeichnet ist. (35) Von all dem, was Mose angeordnet hatte, gab es kein einziges Wort, das Josua nicht vor der ganzen Versammlung Israels verlesen hätte; auch die Frauen und Kinder und die Fremden, die mit ihnen zogen, waren dabei.

Christentum

Die Zahl der Toten durch Ketzerverfolgungen wird auf über eine Million geschätzt. Ganz zu schweigen von Judenpogromen, Reconquista und Hexenwahn...

Islam

Auch die Geschichte des Islam ist blutig, schon seit den Zeiten Mohammeds (570 – 632): Um 627 ließ er den jüdischen Stamm der Banu Qurayza ausrotten. In den etwa 120 Jahren nach Mohammeds Tod eroberten die muslimisch-arabischen Herrscher im Namen Allahs ein Weltreich. Im fünften Vers der neunten Sure heißt es: „Wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet, greift sie, belagert sie und lauert ihnen auf jedem Weg auf. Wenn sie umkehren, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, dann lasst sie ihres Weges ziehen: Gott ist voller Vergebung und barmherzig.“

Ein Spezifikum des Monotheismus?

Wird bei Gewaltexzessen im Namen Gottes bloß die religiöse Sehnsucht des Menschen für politische Zwecke missbraucht oder gibt es doch diese schwarze Seite im Kern der Religionen, welche die Menschen zur Gewalt treibt? Neigen vor allem die monotheistischen Religionen zu Gewalt? Ergibt der Glaube an einen Gott viele Mörder?

Es scheint der Fall zu sein, dass mit dem Monotheismus der Dualismus von „wahr - falsch“, der keine Vielgötterei duldet, einhergeht. So scheint im Wesen der monotheistischen Religionen selbst die Gewalt zu schlummern. Es gibt - von Stalinismus und Faschismus abgesehen - wohl keine zweite Institutionengruppe in der Geschichte der Menschheit, die so viel Intoleranz und Unduldsamkeit, so viel Rechthaberei und Kriegslust, so viel Fanatismus und zerstörerischen Eifer losgetreten hat wie die monotheistischen Religionen. Ist der Glaube an einen Gott also notwendigerweise totalitär und deshalb gewaltbereit?

Dagegen stehen aber kluge Einwände. Zum einen gibt es seit Aurelius Augustinus (354 – 430) eine Trennung von geistlicher und weltlicher Macht. Seitdem ist es für die weltlichen Herren und ihr Gewaltstreben nicht mehr so leicht, den christlichen Glauben für sich in Anspruch zu nehmen. Immer schon gab und gibt es Christen, die wegen ihres Glaubens Gewalt ablehnen, indem sie auf ihren Gott der Nächsten- und Feindesliebe verweisen. Wenn manche auch behaupten, Gewalt liege im Wesen des Christentums, so ist dies nicht argumentierbar. Es muss auch Berücksichtigung finden, dass sich das Christentum, besänftigt durch die Aufklärung, seit mehr als zweihundert Jahren vergleichsweise friedlich, ja friedensfördernd entwickelt hat. Zu Gewalt aufrufende Stellen im Neuen Testament sind im Vergleich zur Zahl friedensstiftender Appelle völlig marginal.

Etwas schwieriger ist die Sache mit dem Islam. In ihm sind schon seit seiner Gründung, und folglich auch im Koran selbst, eine friedliche und eine gewalttätige Seite angelegt. Es gibt die Verkündigung Mohammeds in Mekka in seinen ersten Jahren als Prophet. Hier zeigt sich der Islam tolerant und barmherzig. Mit der Erzählung vom Umzug nach Medina aber, wo Mohammed Gesetzgeber, ja Kriegsherr wurde, werden der Glaube und die Verse des Korans kämpferischer.

Tatsächlich aber gibt es auch im Koran Stellen der Toleranz zu Andersgläubigen, etwa im Vers 48 der fünften Sure, in der es heißt, dass die Vielfalt der Religionen Gottes Willen entspricht. Eine Aussage, die aus dem Munde Nathans des Weisen stammen könnte: „Für jeden von euch haben Wir eine Richtung und einen Weg festgelegt. Und wenn Gott gewollt hätte, hätte Er euch zu einer einzigen Gemeinschaft gemacht. Doch Er will euch prüfen in dem, was Er euch hat zukommen lassen. So eilt zu den guten Dingen um die Wette. Zu Gott werdet ihr allesamt zurückkehren, dann wird Er euch das kundtun, worüber ihr uneins waret.“

Zusammenfassend lässt sich daher sagen, dass alle monotheistischen Religionen wunderbare Aussagen in ihren „Heiligen Schriften“ kennen, und die Sanftmut als Gott wohlgefällige Tugend beschreiben. Doch was treibt sie dennoch, historisch und aktuell, immer wieder zur Gewalt?

Cosi fan tutte...

Wie sieht es bei den anderen Religionen aus, etwa beim Buddhismus, der als die friedlichste der Weltreligionen gilt? Diese Lehre ist tatsächlich eindeutig friedliebend, manche buddhistischen Mönche trugen sogar Schellen an ihrem Wanderstab und nutzten Filter beim Trinken, um nicht ungewollt Kleinstlebewesen zu zertreten oder zu verschlucken. Zudem ist die buddhistische Lehre klar nicht monotheistisch. Hier dürfte es daher auch keine Glaubenskriege geben. Doch so einfach liegen die Dinge nicht. Buddhistische Mönche spielten eine große Rolle in den kriegerischen Auseinandersetzungen in Korea von ca. 900 bis 1400, ähnlich in Japan und China. Im 16. Jahrhundert wurden die Mongolen durch die tibetische Gelbmützenschule, zu der die Dalai Lamas gehören, auch mit Anwendung von Gewalt missioniert. In Sri Lanka erwecken noch heute Leitgestalten buddhistischer Spiritualität den Eindruck, dass das Töten von hinduistischen Tamilen nicht nur als Notwehr erlaubt sei, sondern bloß ein Töten von wertlosen Menschen sei.

Die Liste religiös motivierter Gewalttaten nicht monotheistischer Völker ließe sich beliebig fortsetzen, etwa mit den „Blumenkriegen“ der Azteken, die das Ziel der Gefangennahme von Menschen für spätere rituelle Opferungen hatten, mit den Christenverfolgungen der Römer oder dem Massaker der Mongolen an den 800.000 muslimischen Einwohnern Bagdads im Jahr 1258.

(Die Abbildung rechts aus dem Codex Tudela zeigt die den Göttern zugedachte Opferung der Gefangenen, deren Fleisch anschließend verzehrt wurde.)



Religion als Interpretin und Bändigerin der Gewalt

So gesehen, bleibt von der ursprünglichen These, dass monotheistische Religionen gewaltbereiter sind, nicht viel übrig. Religion scheint vielmehr immer - ob mono- oder polytheistisch - Gewalt wie ein Samenkorn in sich zu tragen. Warum ist dies so? Das unlösbar erscheinende Hauptproblem eines jeden Zusammenlebens ist die Gewalt. Auch jede Religion stellt sich auf ihre Weise den Gewaltpotenzialen und thematisiert und interpretiert sie. Religionen spielen also wesensmäßig mit dem Feuer. Religionen fangen alle destruktiven Phantasien ein und werden deshalb oft auch zu Verstärkern von Gewalt. Religionen formulieren Zorn und Wut über das Böse. Sie kanalisieren den so menschlichen Wunsch nach der Vernichtung der Bosheit. Sie fordern Gerechtigkeit, in gewissem Sinn also auch Rache für die Entrechteten und die Opfer.

Wäre also eine Welt ohne Religionen erstrebenswert, weil friedlicher? Das kann bezweifelt werden. Die größten Massenmorde des 20. Jahrhunderts haben religionsferne, ja religionsfeindliche Regime angestiftet: Nationalsozialismus und Stalinismus. Abgesehen davon ist die Hoffnung auf eine Abschaffung der Religionen illusionär. Das versuchen Atheisten schon seit etlichen hundert Jahren. Die einzige Hoffnung scheint zu sein, die Religionen zur Selbstkritik zu drängen. Repräsentative Gruppen in den Religionen sind dazu fähig.



Die Unerbittlichkeit der Dogmen

Viele Religionen lehren, dass Gott dem Menschen gegenüber verpflichtet ist, indem er durch die auf ihn zurückgeführten Natur- und Denkgesetze eine Selbstverpflichtung eingegangen ist, die ihn für den Menschen berechenbar sein und durch seine Selbstoffenbarung als barmherzig und liebend erkennen lässt.

Entgegen dieser weit verbreiteten religiösen Auffassung wird hier behauptet, dass es mit der menschlichen Erkenntnisfähigkeit im Allgemeinen und der religiösen im Besonderen nicht weit her ist.

Blaise Pascal schreibt in seinen Pensées (1657 – 1663), dass des Menschen Los so elend zu sein scheint, dass die Erleuchtung, die den Menschen von einem Übel befreit, ihn wieder in ein anderes stürzen lässt. Die Gebrechlichkeit unserer Vernunft, die Ungewissheit unseres intellektuellen Bemühens, die Unfähigkeit, unserem Wissen festen Grund zu verschaffen, und uns dessen zu versichern, was alles andere an Bedeutung übersteigt - die Unendlichkeit, die Abhängigkeit unseres Denkens von historischen Zufälligkeiten, von geographischen Verhältnissen, vom Klima, von Gefühlen – all dies trägt dazu bei, gegenüber der seit der Aufklärung alleinherrschenden Vernunft misstrauisch zu sein. Dieses Misstrauen richtet sich nicht gegen die Vernunftfähigkeit des Menschen, sondern gegen die Tendenz, eine Macht zu konstruieren, die von der Vernunft abgeleitet wird und allgemein geltenden Anspruch erhebt. So wird aus der Fähigkeit zur Vernunft ein Macht- und Herrschaftsinstrument, dem sich alle zu unterwerfen hätten.

Die Schwäche des Menschen zeigt sich viel deutlicher bei jenen, die sie nicht erkennen, als bei jenen, die sie erkennen. Die Überzeugung, dass alles, was zum Untergang bestimmt ist, so betrachtet werden sollte, als sei es schon untergegangen, ist nicht bloß eine pessimistische Attitüde, sondern eine nüchterne Betrachtung der Welt. Jede Zeitgebundenheit und alles „Jetzt“ ist unwirklich. Jedes „Jetzt“ muss vergehen und vergeht in demselben Augenblick, in dem wir es fassen wollen.

Blaise Pascal unterscheidet drei Ordnungen: die des Körpers, des Geistes und der Liebe. Die ersten beiden sind hinfällig, mangelhaft, todgeweiht. Die Liebe kann all dem entgehen, weil sie als wahrhaftige nie Macht ausübt, keine Gewalt zulässt und keinen Schrecken verbreitet.

Wenn es den Religionen gelingt, Gewalt als Unfähigkeit zur Liebe zu entlarven, und jede religiöse Rechthaberei als ebensolche zu erkennen, dann wären die Religionen aus ihrer alten Entfremdung endlich befreit und bei sich selbst angekommen, ihrem göttlichen Funken...



Khaled Said, ein 28 Jahre alter Ägypter, ging am 7. Juni 2010 in ein Internetcafé im Zentrum der ägyptischen Hafenstadt Alexandria. Zwei ägyptische Sicherheitsbeamte kamen in das Lokal und forderten ihn auf, seine Personalien bekanntzugeben. -- So sah Khaled aus, als er gefunden wurde.
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