Trägheit

von Nikolaus Werle

A.Dürer: Melencolia

Albrecht Dürer, Melencolia I, Kupferstich 1514

Das griechische Wort Melancholie bedeutet schwarze Galle und man bezeichnete damit den Zustand von Traurigkeit und Schwermut. Mit obigem Bild von Albrecht Dürer beginnen wir unsere Anmerkungen zur sechsten Todsünde.

Auf Dürers Melancholie – Darstellung einer sitzenden Frau und der Inschrift „Melencolia I“ finden sich bemerkenswerte Details:

1. Der Schatten auf dem Gesicht der Frau, der als dunkle Hautfarbe auf das übermäßige Vorherrschen der schwarzen Galle hinweist.*
2. Die Einsamkeit und Traurigkeit der Frau, die auch durch die ferne Landschaft angedeutet wird. *
3. Es wird nicht die Faulheit durch eine Schlafende vor Geräten dargestellt, sondern die geflügelte Frau, die düster sinnend dasitzt zwischen allen erdenklichen, zerstreut umher liegenden Werkzeugen der Arbeit, * der Kunst und der Wissenschaft* bedeutet die menschliche Vernunft, die sich verzweifelt am Rande ihrer Kraft befindet. Sie ist der rastlose, stets unbefriedigte Genius, der weiß, dass wir nichts wissen können. Daher die unheimliche Beleuchtung des Firmamentes durch einen Regenbogen und durch einen Kometen. Daneben schwebt dann noch eine Art Fledermaus, auf deren ausgespannten Flughäuten das Wort steht: MELENCOLIA-I, das auch als Aufforderung Melancholie, verschwinde! interpretiert werden kann.*

Doch in den nun folgenden Überlegungen steht zunächst die – nur manchmal aus der Melancholie hervorgehende – Untätigkeit im Mittelpunkt, die sich als Gleichgültigkeit äußert, um dann als Faulheit in den Untiefen der Todsünden anzukommen.

Gleichgültigkeit

Dem Stumpfsinn entspricht die moralische Verödung. Geschieht neben seinen vier Wänden eine Untat oder ein Unglück, zuckt der Gleichgültige die Schultern und geht weiter. Man könne ohnehin nichts ändern, lautet seine Ausrede. Doch ist diese Einstellung der Resignation nur vorgespiegelt. Längst ist der Gleichgültige von einem Panzer umschlossen, durch den kaum etwas hindurchdringt. Auch wenn er etwas schrecklich zu finden vorgibt, in Wahrheit berührt es ihn kaum. Mit Kaltschnäuzigkeit ist diese Indifferenz nicht zu verwechseln. Ein Zyniker, der noch über das ärgste Unheil seine Witze reißt, sucht sich die Sache vom Leibe zu halten, weil sie ihm zu nahe kommt. Dem Gleichgültigen aber fehlt die Kälte des wachen Beobachters. Ihm ist alles gleich.

Die Reizbarkeit der Sinne ist die notwendige Voraussetzung für jede Erfahrung. Ebenso erfordern sittliche Erkenntnisse eine Empfänglichkeit des Willens, um das Gute tun zu können. Das moralische Empfinden begründet zwar kein moralisches Gesetz, aber es ist unabdingbar für jedes Bewusstsein des Guten. Ohne die leiseste Unzufriedenheit mit den eigenen Unsitten hat das Gute kein emotionales Fundament. Dem Gleichgültigen fehlt bereits die Unlust angesichts verwerflicher Neigungen. Moralische Urteilskraft findet keinen sinnlichen Anlass. Skrupel, Bedenken, Zweifel fechten ihn nicht an. Von Scham oder Schuld bleibt er verschont. Einsichten in das Gebotene, geschweige denn in die Folgen eigenen Tuns prallen an ihm ab. Daher ist die Gleichgültigkeit – neben der Vulgarität – das breiteste Einfallstor für das Böse.

Moralischer Stumpfsinn wird häufig begleitet von purer Gedankenlosigkeit. Der Gleichgültige ist selten gewissenlos in dem Sinne, dass er sich um den Spruch seines Gewissens nicht scherte. Sein Defizit reicht viel tiefer. Eine Stimme des Gewissens regt sich nämlich bei ihm gar nicht. Er bewegt sich jenseits von Gut und Böse, nicht weil er sich in einem Akt der Willkür von aller Sittlichkeit losgesagt hätte, sondern weil er noch gar nicht in deren Nähe gelangt ist. Empfindungslosigkeit und moralischer Stumpfsinn bestimmen das Selbstverhältnis des Gleichgültigen. Er lebt ganz in der Gegenwart. Die Vergangenheit ist für ihn ebenso belanglos wie die Zukunft. Woher er kommt, interessiert ihn nicht. Jede sentimentale Rückschau, aber auch jede Erinnerungspflicht lässt ihn kalt. Nur gute Anekdoten quittiert er mit Applaus. Eine Geschichte dient ihm höchstens als Zeitvertreib.

Nicht anders verhält es sich mit der Zukunft. Der Gleichgültige erwartet nichts und entwirft auch keine Pläne. Ihm ist die Zukunft längst abhanden gekommen. Es ist, als habe er alle Erwartung aufgegeben und warte nur noch – auf nichts. Ziele und Zwecke spornen ihn nicht an. Die Aufforderung, sein Leben selbst zu gestalten, erregt bei ihm nur Erstaunen und Widerwillen. Lieber hält er sich an seine Gewohnheiten. Gleicht aber ein Tag dem anderen, dann ist alles gleich wenig wert. Der Indifferente setzt auf die ewige Wiederkehr des Gleichen. In dieser endlosen Gegenwart breitet sich Überdruss aus. Die Welt kreist in sich selbst. Doch ist der Indifferente keineswegs apathisch. Er hockt nicht stumm in der Ecke, sondern erfüllt die Forderungen des Alltags, weil er aufwendige Korrekturarbeit vermeiden will. Überdruss ist keine Faulheit oder Trägheit, diese ist vielmehr dem Eifer entgegengesetzt. Das Gegenteil der Gleichgültigkeit ist der wache Sinn, die Reizbarkeit der Nerven, die Courage des Urteilens.

Wem die Welt einerlei ist, dem sind auch die Aussagen über die Welt gleichgültig. Faktum oder Fiktion, Wahrheit oder Lüge sind für den Gleichgültigen Begriffe ohne Bedeutung, nicht weil er sie nicht verstünde, sondern weil es für ihn gar nichts gibt, was diese Wörter beschreiben könnten. Für ihn existieren keine Wahrheitswerte, keine falschen oder richtigen Behauptungen. Es kümmert ihn nicht, ob eine Aussage zutreffend, ein Argument schlüssig, ein Beweis zwingend ist. Der Streit um die Tatsachen prallt an ihm ab. So wird er empfänglich für Propaganda, Illusionstheater, für die geschmeidige Anpassung an wechselnde Meinungen. Wissen bedeutet ihm nichts, er begnügt sich mit dem Glauben und Meinen. Manchmal gibt er diese Haltung als Toleranz aus. Doch dies ist nur eine billige Fassade für die denkfaule Bequemlichkeit des Relativismus. Die Welt der Tatsachen hat sich für ihn längst aufgelöst in eine Ansammlung von Meinungen, die man beliebig teilen oder verwerfen kann.

Unvermeidliche Entfremdung

Soziale Bestätigung findet die Gleichgültigkeit zunächst in Situationen des sozialen Nebeneinanders: in Warteschlangen, in den Transportbehältern der öffentlichen Verkehrsmittel, in der Menge auf der Strasse, im Stadion, in der Klasse. Am Nullpunkt des Sozialen existiert zwischen den Menschen kein Brennpunkt der Wechselseitigkeit. Sie verhalten sich nicht zu-, mit- oder gegeneinander, sondern nebeneinander. Nur ein äußerer Anlass hat sie zusammengeführt. Sei es ein Spektakel, die Sprechzeit bei einer Behörde, die Fahrzeit des Busses. Andere Personen werden nicht danach beurteilt, was sie sind, sondern wie viele sie sind. Wie lange muss man noch warten, bis man endlich an die Reihe kommt?

Wenn jeder so viel zählt wie der andere, dann sind alle einander gleich. Jeder ist dem anderen gleich wenig wert. Im Nebeneinander treffen sich die Menschen auf dem niedrigsten Niveau der Gleichheit. Die Unterschiede sind eingeebnet. Es ist eine anonyme Gesellschaft des Jedermann. Da jeder dem anderen gleichgültig ist, bleibt jeder für sich. Diese Einsamkeit kann eine Belastung, aber auch eine Erholung sein. Die Tätigkeit der Geselligkeit ist zeitweise ausgesetzt, und man kann ungestört seinen eigenen Gedanken nachhängen. Zugleich aber beschleicht einen das Gefühl, selbst überzählig zu sein. Wie der andere gleichgültig ist, so sieht man unversehens auch sich selbst gleichgültig.

Dass Menschen sich nicht füreinander interessieren, sollte kein Anlass für ein Klagelied sein. Die Ökonomie der Aufmerksamkeit verlangt Ignoranz. In den meisten sozialen Situationen muss man über andere nur wenig wissen. Gesellschaft ist keine Gemeinschaft intimer Freunde. Die Menschen könnten einander gar nicht ertragen, würden sie einander allzu genau kennen. Und sie wüssten gar nicht, wo ihnen der Kopf steht, konzentrierten sie sich nicht auf das, was gerade zu tun ist. Wer alle Folgen seines Tuns bedächte, der müsste das Handeln sofort einstellen. Jede Situation hat einen Fokus der Aufmerksamkeit, einen schmalen Rand von Relevanzen und ein unendliches Ignoranzfeld, das alles umfasst, was belastend, störend und überflüssig ist: biographische Details, private Gedanken, Überzeugungen, Vorlieben. Ignoranz sichert die soziale Wirklichkeit und garantiert den reibungslosen Ablauf der Gesellschaft.

Gefördert wird die Gleichgültigkeit auch durch den Alltag der Arbeit. In Amtsstuben und Büros wird Fall für Fall der Datenberg abgearbeitet, in Schulen wird Jahr für Jahr derselbe Lehrplan absolviert. Politik besteht zum großen Teil aus Aktenarbeit und der Verbreitung immergleicher Floskeln. Wiederholung liegt in der Natur jeder Arbeit. Arbeit ist regelmäßiges, zielgerichtetes Tun. Gleichförmigkeit kennzeichnet ihre Struktur, und innere Gleichgültigkeit ist eine ihrer Folgen.

Bei außeralltäglichen Begebenheiten bevorzugt der Gleichgültige die Rolle des unbeteiligten Zuschauers. Er verharrt kurz, sieht dann aber zu, dass er weiterkommt. Er will nichts bemerken, was ihn betreffen könnte. Ist sein Panzer dick genug, bleibt er eine Weile am Schauplatz und notiert neugierig, was vor sich geht. Die Sehnsucht, endlich die Langeweile zu vertreiben, ist ihm wohlvertraut. Keineswegs ist der Gleichgültige ahnungslos. Meist weiß er genug, um zu wissen, was er so genau nicht wissen will. Am liebsten ist ihm daher ein Beobachtungspunkt in sicherer Entfernung, auf der Gegenfahrbahn, hinter vorgezogenen Gardinen, vor dem Fernsehgerät.

Die Gewissensberuhigten

Der moralische Idealismus fordert von jedermann Mitgefühl. Aber so viel Menschheitsfreundlichkeit ist fern der sozialen Wirklichkeit. Jede Gruppe ist von einer Zone der Indifferenz umgeben. Gesellschaft heißt niemals totale Integration, sondern stets auch Abschottung und Ausschluss. Für den Fremden gelten die internen Pflichten der Gruppe meist nicht. Moral ist immer Gruppenmoral, Solidarität oder Mitleid enden an den Grenzen der eigenen sozialen Welt. Diese Gleichgültigkeit erspart die Ungelegenheiten des Augenzeugen und die misslichen Gefühle der Scham oder Ohnmacht. So sorgt die so beschaffene Konstitution des Sozialen für das seelische Gleichgewicht des Menschen.

Aus dem Zwiespalt zwischen gefühlter Indifferenz und auferlegten Gewissensbissen weisen zwei aktuelle Maßnahmen: die Spende und der Alarmruf. Wohltätigkeit wird so dosiert, dass sie nichts kostet, dafür aber den Helferstolz aufbessert. Niemand will sich schließlich Hartherzigkeit nachsagen lassen. Das pekuniäre Mitleid wirkt wie ein Elixier der Seelenhygiene. Doch sind die Gesten der Betroffenheit auf prompte Untätigkeit ausgelegt. Man muss dem demonstrativen Mitleid der Mahnwachen, Fackelzüge oder Spendengalas keinen Glauben schenken. Die Maskerade des Mitgefühls ist nur ein kurzes Intermezzo in der Wüste der Indifferenz. Zehntausend Tote irgendwo – wen kümmert's? Das gilt dem Gleichgültigen als normale Verlustquote des Gattungswesens.

Spenden beruhigen das Gewissen nachträglich, Katastrophenberichte warnen vor naher Gefahr, damit man sich rechtzeitig taub stellen kann. Die prompte Empörung dient dazu, die eigene Selbstgerechtigkeit aufzurüsten. Und die lautstarke Anklage der üblichen Schuldigen rechtfertigt die eigene Passivität. In die Grauzonen der Wirklichkeit, wo nur wenig mit rechten Dingen zugeht, aber alles auf das eigene Tun ankommt, begibt man sich erst gar nicht. Lieber legt man erschüttert die sauberen Hände in den Schoß. Feigheit und Gleichgültigkeit erhalten so die Aura moralischer Größe.

Gleichgültigkeit ist kein Laster, nicht einmal eine Untugend. Sie zeugt nicht von Maßlosigkeit, Willenlosigkeit oder gar Bosheit. Sie missachtet die moralischen Gesetze nicht und verweigert ihnen auch keineswegs jede Anerkennung. Doch die Indifferenz kommt selten allein. Sie öffnet anderen Sünden Tür und Tor. Finsternis ergreift die Seele, Feigheit paart sich mit Gefühllosigkeit. Weil der Geist von nichts gefesselt wird, schweifen die Gedanken immerzu ab. Trägheit durchdringt den Körper und tilgt jeden Willen, zum Bösen wie zum Guten. Und dennoch bewegt sich der bloß Gleichgültige noch im Vorfeld der Sünde. Die großen Übeltäter sind niemals gleichgültig. Aber viele durchschnittliche Existenzen, die Helfershelfer oder Zuträger werden, entstammen der Welt der Gleichgültigen. So groß ist die Zahl der Gleichgültigen, dass der Ort ihrer Bestimmung schon jetzt übervölkert ist. Sie trotten einher – unablässig im Kreis und bringen nichts zustande, sie sehen nichts, und sie kommen nirgendwo an.

Versuch einer Beschreibung der Trägheit

Die Trägheit ist ein Laster der Einbildungskraft. Sie vergeudet sich im Wünschen und Phantasieren. Vorstellungen kennen keine Grenzen und sind durch keine Wirklichkeit eingehegt. Damit Menschen sich in Bewegung setzen, müssen sie das Reich der Phantasie verlassen und ihre Wünsche in die Tat umsetzen. Wer sich nur vorstellt, zu Hause fleißig zu lernen, verharrt noch ganz im Imaginären. Damit sich dies ändert, muss er einen Entschluss fassen. Denn Wünsche sind bloß Gedankenspiele. Erst mit dem Handeln kehrt der Mensch in die Realität zurück und überwindet seine innere Bequemlichkeit. Anders als die Gleichgültigkeit hat die Trägheit ihre Wurzel in der Schwäche des Willens.

Die natürliche Stellung der Trägheit ist das Liegen. In seiner Länge berührt der Körper die weiche Unterlage. Er streckt sich, die Spannung löst sich, er entfernt sich aus der Welt, verschwindet in sich selbst, verfällt ins Dösen und Träumen.

Die Langeweile hat in der Trägheit ihren Grund. Nur die Tat klärt die Situation, sie beseitigt die Alternativen und vertreibt die Langeweile.

Der Strebsame wird verspottet, beleidigt, verstoßen. Ambitionierte werden niedergeschrieen. Jeder kennt die mehr oder weniger abfällige Bezeichnung Streber, welche diejenigen ausschalten sollen, die es wagen über das Mittelmaß hinauszugehen. Wer sein Leben in die eigenen Hände nehmen will, kann dies oftmals nur gegen die Gruppe tun.

Das freie Spiel der Imagination führt letztlich zu säumiger Unentschlossenheit. Tage, Wochen, Monate denkt sich der Faule aus, wie er sein Leben einrichten könnte und wie gut es ihm dann erginge, wenn er dies oder jenes tun würde. Gefangen in der Traumwelt unendlicher Möglichkeiten, ist er zu faul zum Leben. Er ist eingepfercht im Sarg seiner Existenz. Damit Menschen sich in Bewegung setzen und mit ihren Taten beginnen, müssen sie das Reich der Phantasie verlassen und ihr Wünschen in ein Wollen überführen.

Oft ist nicht zu handeln schlimmer als böses Handeln. Was nicht wirkt, ist so gut wie tot. Der demonstrative Müßiggang suggeriert Freiheit, Trotz, und Unabhängigkeit. Er reizt alle, die sich unter Terminzwängen oder Leistungsdruck bewegen müssen, und konfrontiert alle Arbeitsamen mit der Frage, ob Lebensglück vom Tun oder vom Nichtstun herrührt.

Die Anforderungen der modernen Arbeitswelt sind vielleicht an der Situation mitschuldig, dass viele Menschen, die zur Passivität neigen, sich überflüssig vorkommen

Ein anderer Aspekt fällt noch auf. Unsere heutige Wissensgesellschaft neigt dazu, alles einem Experten zu übergeben. Die Planung der Karriere, der Finanzen, der Partnerbeziehung und der Erziehung nimmt Beratung in Anspruch und lässt andere für sich denken und entscheiden.

Dies offenbart eine Traumwelt, in der ein Anspruch auf eine Freiheit ohne Verantwortung erhoben wird, der geradewegs in die Selbstentmündigung führt, da andere für einen denken und arbeiten.

Hildegard von Bingen (1098 – 1179), die große spirituelle Intellektuelle des Mittelalters, verknüpfte das Laster des Stumpfsinns mit dem der Gottvergessenheit. Sie meinte, dass die Menschen, die Gott nicht mehr kennen wollen, ihre eigenen Entschlüsse für ihren Gott halten. Und dies bewirke, dass sie nicht nur auf den Weg der Gottvergessenheit geraten, sondern auch zur Herzenshärte. Die Stumpfsinnigen befinden sich im Überdruss und leben voller Ekel. Im Müßiggang behaupten sie lässig, nur in Ruhe und Frieden leben zu wollen, dabei vegetieren sie schon längst mit ihrer ausgetrockneten Seele in einer endlosen Wüste dahin...



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